Noch mehr Steine - und eine kleine Revolution

28. Oktober 2010
von Anne Fa

Hallo mal wieder^^

Heute habe ich mir endlich neue Glasmalfarbe gekauft. Die Steine von gestern waren mit Farbe auf Wasserbasis ausgemalt, was mich danach so gestört hat, dass ich sie mit Spiritus noch einmal entfärbt und heute schließlich nochmal neu abgeschliffen und mit anderer Farbe angemalt habe.
Diese ist auch viel schöner und verläuft bereits beim ersten Auftrag gleichmäßig, so dass die Transparenz bei gleichmäßiger Farbdecke noch gegeben ist.

Aber überzeugt euch selbst davon:


Da gestern auch noch die Rede von runder und eckiger Glasmalfarbe war, also schlechter und guter Glasmalfarbe, hier mal das Fabrikat, welches ich lobenswert in den Vordergrund stellen möchte:

Kreul Hobby-Line Glasmalfarbe auf Kunstharzbasis - nur echt in der viereckigen Flasche. Kreuls Hauptsitz ist in Hallerndorf, das liegt etwa 30 Kilometer von mir weg. Los, kauft fränkische Produkte!
http://www.c-kreul.de/Glasmalfarbe-auf-Kunstharzbasi.586.0.html?
(Erstaunt stellte ich gerade fest, dass man diese Glasmalfarbe laut Hersteller auch als Abtönfarbe für Gießharz verwenden kann. Irgendwie cool!)

Heute kamen endlich auch die Gießformen an, die ich schon gestern gebraucht hätte - noch mehr Halbkugeln und das lang ersehnte Oval. Als ich das Paket aufgemacht habe, hätte ich Freudensprünge machen können: Das Oval, welches im Internet als eierförmige Seifengießform beworben wird, ist ein richtiges Oval und hat genau die Länge von 6cm, die auf meine Größe umgerechnet der Größe des Schmucksteins auf dem Ganzkörperbild von Hikaru entspricht, welches ich als Hauptreferenz nächstes Jahr zum DCM-Vorentscheid nehmen werde.

Seifengießform?

Ja, Seifengießform! Gestern habe ich davon noch nichts berichtet, da ich euch keinen Mist erzählen wollte, heute ist es amtlich: Man kann auch Seifengießformen für Schmucksteine verwenden! Eine Revolution! Denn Seifengießformen gibt es eindeutig viel mehr und vor allem mehr Motive als bei den Gießharzformen.
Also schaut lieber mal in anderen Sparten nach, bevor ihr euch schweren Herzens dazu entschließt, euch selbst eine Form aus Latex oder Silikon zu erstellen^^

Ein weiterer Nachtrag von gestern ist folgender:
Wollt ihr mehrere Gießgänge machen, dann solltet ihr zwischendrin die Formen von übrigem Harz reinigen und auch das Formentrennwachs neu und gleichmäßig auftragen. Sonst hat man beim zweiten Gießgang schnell hässliche Löcher auf der Oberfläche der Steine, die man nur mit viel Schleifpapier-Arbeit wegbekommt.

Schleifpapier:
Im Baumarkt gibt es bei mir das handelsübliche rote Schleifpapier (auf der Rückseite steht drauf, dass es auch für Plastik geeignet ist!) für 50 Cent pro Bogen. Ich habe mir 200er und 400er gekauft. 200er für die groben Arbeiten und 400er zum finalen Glätten. Etwas feineres hatten die nicht, aber 400er ist auch vollkommen ausreichend, da der Stein ja noch lackiert wird und dadurch auch wieder Grate und Risse unauffälliger werden.

Das war es nun eigentlich von mir und meiner Exkursion in die Welt des Gießharzes. Wer sich dafür interessiert, wie es mit den Steinen nun weitergeht, kann ja weiter meine Artikel in diesem Weblog verfolgen. Klickt auf "Oriko", da habt ihr alle auf einem Blick^^

Vielen Dank für's Lesen!

Schmucksteine gießen mit Gießharz

27. Oktober 2010
von Anne Fa

Hallo mal wieder^^

Wie versprochen gibt es jetzt einen Eintrag über die Verwendung von Gießharz von mir.
Vorneweg muss ich aber noch folgendes erwähnen: Gießharz kostet Geld. Und es stinkt
bestialisch!
Gesundheitsschädigend ist es sowieso, also wird dann in 30
Jahren hier der Warnhinweis stehen, dass es krebserregend ist und man seine Finger verliert, wenn man Zeit seines Cosplaylebens zuviel davon auf die Hand bekommt.

Mit Gießharz kann man aber ganz tolle Sachen machen! Bereits im Frühling habe ich es für mein Manatsu-Cosplay ausprobiert. Alle großen Steine auf dem roten Kleid sind selbst gegossen (ignoriert bitte meinen tollen BH auf dem Foto "XD):

Dass es zwar stinkt und teuer ist, wisst ihr ja bereits. Dass es aber auch total einfach anzuwenden ist, wenn man das richtige Equipment hat, werde ich euch heute anhand dieses Eintrages beweisen.

Zuerst einmal solltet ihr folgendes einkaufen:
- 1 Pott Gießharz mit Härter - Die kleinste A
usführung mit 250ml Gießharz kostet im Handel ca. 12€. Man kann es unter anderem im Obi-Baumarkt oder im idee.-Creativmarkt kaufen. Im Internet könnt ihr es hier sehr günstig mit allem möglichen Zubehör kaufen: http://www.creato-bastelhobby.de/index.php?cPath=149
Merke: Kauft das billigere (PGR) und nicht XOR. XOR braucht man nur, wenn man Blumen oder andere Lebewesen eingießen möchte, für Schmucksteine reicht PGR völlig aus!
- Gießformen - Für runde, ovale, eckige und herzförmige Steine gibt es Formen, die ab 4€ zu erwerben sind. Allerdings nicht in allen Größen und Ausfü
hrungen. Für meine Zwecke haben die Standard-Formen aber bisher gereicht. Will man Sonderformen machen, muss man sich selbst Gießformen aus Silikon oder Latex machen. Wie das geht, werde ich in Rücksprache mit Symphonia demnächst veröffentlichen.
- Formen-Trennwachs - Ein unentbehrliches Wachs, we
lches mit einem Pinsel (wahlweise auch mit den Fingern) aufgetragen wird und dafür sorgt, dass man nach dem Gießen die fertigen Steine auch wieder herauslösen kann. Ohne Formen-Trennwachs ist das Gießen schöner Steine so gut wie unmöglich. Trennwachs kostet etwa 4,50€.
- Brennspiritus - Natürlich kleckert man. Um die Sauerei wegzumachen genügt billiger Brennspiritus vom Schlecker (wer weiß, wo man sonst noch soetwas herbekommt, der schreibe mir bitte, dann editiere ich das!) für 3€ pro zwei Liter Flasche. Natürlich kann man auch den teuren Harzreiniger nehmen, aber warum auch, wenn es Spiritus genauso tut?
- Küchenrolle - Da Gießharz bestialisch stinkt (habe ich das schon erwähnt?) sollte man keinen normalen Lappen zum Aufwischen nehmen, sondern etwas, d
as man nach Gebrauch schnell wegschmeißen kann.
- Wegwerf-Plastikbecher - In diesen wird das Gießharz ange
mischt. Man bekommt sie zum Beispiel beim Kik für 1€ für 10 Becher.
- Holzstäbchen - Grillspieße braucht man, um das Gießharz umzurühren. Mit Löffeln geht das bei kleineren Mengen immer schwer. Und Holzstäbchen kann man auch nach Gebrauch wegwerfen.


Folgendes braucht ihr auch noch:
- Löffel - Ein normaler großer Löffel wird gebraucht, um sein Gießharz richtig zu dosieren. Wer braucht schon eine Waage und anderes Zubehör? Allerdings solltet ihr den Löffel ausschließlich für Gießharz und nicht zum Essen verwenden. Überlegt euch also gut, welchen Löff
el ihr entbehren könnt und bewahrt ihn weit weg von anderem Besteck auf, damit er auch wirklich nicht wieder zurück in den Besteckkasten wandert!
- Abdeckplane/Zeitung - Der Boden sollte abgedeckt werden. Natürlich gilt auch hier wieder, Sachen zu verwenden, die man danach wegschmeißen kann
.
- Platz an der frischen Luft - Gießharz muss unter frei
em Himmel verwendet werden. Es ist ungesund und reizt die Atemwege, weswegen ich es niemals im Haus anwenden würde. Achtet darauf, dass der Platz windgeschützt und einigermaßen sauber ist. Ich selbst gieße meine Steine in der geöffneten Garage, weil sie so vor Wind und Regen geschützt sind.
Nach Möglichkeit sollte der Platz auch etwas entfernt von Türen sein, die direkt ins Haus führen. Die flüchtigen Dämpfe kriechen nämlich schnell überall rein un
d man macht sich mit dem Gestank echt keine Freunde.
- Fön - Ein Fön hilft, um bei geringen Temperaturen (unt
er 25°C Außentemperatur) die Reaktion zu beschleunigen. Unabdingbar, wenn man auch zur kalten Jahreszeit oder bei Regenwetter Steine gießen möchte!
- Uhr - Damit ihr die Härtezeit im Auge haben könnt und n
ach kürzester Zeit einen zweiten und dritten Gang gießen könnt, empfiehlt es sich, sich eine Uhr bereitzustellen.
- Pinsel - Um das Formentrennwachs gleichmäßig aufzutragen nimmt man gewöhnlich einen Pinsel. Das geht ganz gut.
- kleine Steine - Wenn man gekaufte Formen verwendet, dann sind diese
unterschiedlich tief. Um sie stabil hinzustellen, legt man an den höheren Stellen einfach kleine Steine unter, bis es nicht mehr kippelt.


Vorbereitung:
Gießharz bleibt solange flüssig, bis man den Härter hinzugibt. Deswegen sollte man erst einmal wissen, wieviel Härter man überhaupt hinzugeben muss.
Auf der Härterflasche steht die genaue Dosierung. 1,5-4% Härter auf die Masse des Gießharzes. Viel zu kompliziert! Deswegen hier folgende Faustregel, die wirklich funktioniert:

10 Tropfen Härter auf einen großen Löffel voll Gießharz.
(Der große Löffel ist ein normaler Esslöffel, also der untere der beiden Löffel auf dem Bild. Der andere ist ein Suppenlöffel. Nimmt man diesen als Maßeinheit, braucht man etwa 12 Tropfen.)

Die nächste Frage lautet dann natürlich: Wieviel Gießharz brauche ich überhaupt, um eine Form auszufüllen? Um das Herauszufinden nehmen wir unseren Löffel und lö
ffeln solange Wasser in die Form, bis sie gefüllt ist. Das geht am Besten, wenn ihr euch einen flachen Behälter mit Wasser füllt und aus diesem euer Wasser nehmt. Direkt aus der Leitung geht viel zuviel daneben. Schützt die Umwelt und spart Wasser!
Jetzt wissen wir also: Eine kleine Halbkugel braucht etwa einen Löffel, die nächste Größe 4 Löffel voll Flüssigkeit. Umgerechnet auf den Härter bedeutet das: 1
0 Tropfen für die kleine Halbkugel, 40 für die größere. Die nächsten Größen habe ich noch nie verwendet, deswegen kann ich hier keine Angaben machen.
Schreibt euch auf, wieviel ihr gießen wollt und wieviel Härter ihr braucht. Viele Gießformen haben unterschiedliche Größen auf einer Palette, so dass ihr mehrere Steine auf einmal gießen könnt. Wäre doch langweilig, jeden Stein einzeln zu gießen, anstatt drei oder vie
r auf einmal, nicht wahr?

Jetzt geht's los!
Zuerst einmal erwärmen wir das Formen-Trennwachs
ein wenig mit dem Fön. Je flüssiger es ist, desto leichter und gleichmäßiger kann man damit die Form auspinseln. Und je gleichmäßiger die Form ist, desto gleichmäßiger werden die Steine am Schluss.
Wir pinseln nun also die Form ein und streichen am Ende nochmal mit dem Finger drüber, um Erhöhungen abzutragen, damit es auch wirklich gleichmäßig ist.

Die Außentemperatur beträgt bei mir aktuell 10°C und es ist wechselhaft bis sonnig. Das Gießharz kommt aus dem Keller, welcher mit knapp 20°C tempe
riert ist, passt!
Im Sommer hatte ich das Gießharz im Schuppen, aber da ich nicht riskieren will, dass es im Winter durch die Kälte schaden nimmt, empfiehlt es sich, es in einem selten benutzten Kellerraum zu lag
ern, der geschlossen ist. Denn eine offene Dose Gießharz dünstet noch mit geschlossenem Deckel merklich aus.


Da wir vorher abgemessen haben, wieviel Harz wir für die einzelnen Formen brauchen, löffeln wir nun die entsprechende Menge Harz in einen Plastikbecher und geben den Härter nach der Faustregel dazu. Dieser tropft sehr langsam (aus dem Fläschchen direkt in das abgemessene Harz hinein), also ist es nicht schwer, ihn genau zu dosieren.
Merke: Der Härter, der normal bei einem Pott Gießharz dabei ist, reicht prinzipiell nie für den gesamten Pott. Wenn ihr also wisst, dass ihr viele Steine gießen werdet, dann kauft euch am Besten gleich noch einen zweiten Härter für knapp 5€ dazu.


Nun rühren wir das Harz etwa zwei Minuten lang um. Anschließend wird es in die Formen gefüllt.
Man kann auch Abdeckfolien kaufen, die nun auf die Flächen aufgelegt werden würden, damit die Rückseiten gleichmäßig sind.
Doch die kosten Geld! Und da der Stein sowieso am Ende mit der Rückseite irgendwo draufklebt, können wir uns diesen teuren Spaß sparen.



Für die nächsten 10 Minuten befönen wir aufgrund der niedrigen Außentemperaturen die Formen bei wärmster Stufe und geringer Gebläsegeschwindigkeit von unten. Von oben ist etwas schlecht, da das Harz ja noch flüssig ist und man nichts verschütten oder Bläschen hineinbringen will.
Nach 10 Minuten sollte die Flüssigkeit schon ziemlich gallertartig geworden sein. Testweise berühren wir die Formen von unten. Wenn sie eindeutig warm bis heiß werden, ist das ein gutes Zeichen, dass die Härtereaktion in vollem Gange ist. Wenn nicht, sollte man noch ein bisschen weiter fönen.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Härter zu erhöhen. Do
ch das kostet mehr Geld und wenn man zuviel Härter hineingibt, dann kann es passieren, dass die Formen durch die Hitzeentwicklung durchschmelzen und die Steine am Ende gelblich anlaufen. Also fönen wir mal lieber ein bisschen.

Jetzt ist der beste Zeitpunkt gekommen, die Steine sich selbst z
u überlassen. Ich schaue jetzt eine halbe Stunde YuGiOh Duel Monsters *Herzchen*Nachdem Kaiba damit gedroht hat, sich von der Palastmauer zu stürzen, wenn Yugi ihn nicht gewinnen lässt, ist es Zeit, nach den Steinen zu schauen.

Man kann die Form jetzt umdrehen, ohne dass das Harz hinausläuft. Auch sind die Steine leicht schwammig, wenn man durch sie durchsieht.


Jetzt sollten in etwa 45 Minuten vergangen sein. Wenn ihr das Formentrennwachs richtig angewandt habt, sollte es mit ein bisschen rütteln und drücken (wenig drücken, nicht dass die Form Dellen bekommt!) so milchig aussehen. Der Stein ist nun von der Form getrennt und sollte sich leicht herauslösen lassen.
Geht das noch nicht, wartet ihr besser noch ein bisschen. Nach 45 Minuten ist ein Stein bei der geringen Härterkonzentration teilweise noch weich wie Gummi und es brechen schnell Teile ab, wenn ihr ihn schon rausholt.

Und? Sehen sie nicht toll aus? Das war doch bisher gar nicht schwer!


Der schlaue Cosplayer wird jetzt fragen:
Und weiter? Die Steine sind transparent, ich will aber welche in rot haben! Oder grün! Gelb! Blau! Rosa!

Dann schaut jetzt mal her: Das reinste Blutbad!
Die Lösung für das Farbproblem lautet Glasmalfarbe. Glasmalfarbe mag ich viel lieber, da es sie in deutlich mehr Farben als die konventionelle Abtönfarbe für Gießharz gibt. Außerdem kann ich bei Glasmalfarbe besser bestimmen, wie die Farbe am Ende aussieht.
Bei Abtönfarben kann es sein, dass man zuviel von ihr in das Harz gibt und der Stein dann plötzlich ganz dunkel wird (und man somit durch einen kleinen Fehler seine ganze Arbeit zunichte macht). Oder man aus Versehen opake Abtönfarbe kauft (also deckende), weil der Onlinehändler diese nicht richtig ausweist.
Und was ist, wenn man rosane Steine gießen möchte? Es gibt rote Abtönfarbe, aber kein rosa!

Doch mal ganz von vorne. Eure Steine sind jetzt fertig ausgehärtet. Wenn eure Form glatt war und ihr auch das Trennwachs gut verteilt habt, dann dürfte der Stein bereits schön glatt sein.
Wenn nicht ist das auch kein Beinbruch, das passiert nämlich sehr häufig. In dem Fall nimmt man sich Schleifpapier und schleift von groben nach feinem Papier solange den Stein, bis sämtliche Risse und Grate verschwunden sind.
Für die Holzfäller und Schnitzer unter uns, zu denen ich gehöre, bedeutet das: Papas Schwingschleifer raus, ran an die Steckdose und richtig viel Lärm und Staub machen!



Jetzt kommt aber das Blutbad!
Da die Steine für mein Hikaru-Cosplay (genauer gesagt für das Schwert, der Rest kommt morgen!) sind, müssen sie natürlich rot sein.
Also nehme ich einen Pinsel und die entsprechende Glasmalfarbe. Das handelsübliche Töpfchen kostet keine 3€ und macht einem viel Spaß und Freude.
Merke: Ich empfehle die Glasmalfarbe auf Lösungsmittelbasis, da diese mit einem Auftrag bereits gleichmäßig verteilt ist. Die auf Wasserbasis muss mehrmals aufgetragen werden und bildet trotzdem noch Schlieren auf den Steinen. (Die auf Lösungsmittelbasis kommt bei meinem Fabrikat in einer viereckigen Flasche, die auf Wasserbasis in einer runden!!)
Bei den halbrunden Steinen mag ich es, die Farbe einfach nur in die Mitte zu träufeln und ihr dann dabei zuzuschauen, wie sie sich gleichmäßig verteilt. Klappt fast immer.

Da wir geizig sind und nicht auch noch Poliercreme kaufen wollen, hilft uns nach dem Trocknen der Farbe (dieser Prozess lässt sich auch wieder prima mit einem Fön beschleunigen!) wieder ein handelsübliches Küchentuch und (Drama!) Sonnenblumenöl.


Jetzt kommt schließlich noch etwas, das man auch von normalen Strasssteinen kennt - die Folie auf der Rückseite. Da ich im Moment nur Reste von silberner Prägefolie habe, nehme ich goldene. Spielt bei der Farbe und der Transparenz sowieso kaum eine Rolle. Ich klebe sie mit Schmucksteinkleber fest, da dieser beim Aushärten transparent wird und nach meiner Erfahrung keine Bläschen wirft (im Vergleich dazu der handelsübliche Kraftkleber).


Bei Manatsu habe ich die fertigen Steine einfach mit Kraftkleber angestrichen und an das Kleid geklebt. Kraftkleber hälft prima. Viel besser als Heißkleber. Suppt aber auch ein bisschen, wenn man nicht aufpasst.
Bei den Steinen von Hikaru werde ich mir wieder Mikrowellen-Modelliermasse holen und richtige Fassungen töpfern, mit denen ich die Steine auch wieder auf die Rüstung beziehungsweise die Stulpen kleben werde.

Noch Fragen? Dann schreibt doch einen Kommentar!

Vielen Dank für's Lesen!

P.S.: Hier seht ihr ein Tutorial zu Gießharz, das sich unter anderem auch mit dem Erstellen von Latexformen und dem Einsatz von Abtönfarbe beschäftigt:
http://animexx.onlinewelten.com/wiki/index.php/Schmucksteine

Kamuis schlechter Einfluss

24. Oktober 2010
von Anne Fa




Hallo mal wieder!

Ja, ich habe die Frankfurter Buchmesse gut überstanden. DCM hat Spaß gemacht und Desi und ich haben sogar unser Ziel erreicht und sind in die Top 10 (Platz 8) gekommen.
Eine Woche nach der Buchmesse war auch schon Stoffmarkt, so dass ich reichlich für zukünftige Cosplayprojekte eingekauft habe. Fest auf meiner Liste stehen jetzt:

-Lum Cheng aus Silent Möbius
-
Mashiro aus Mai-Otome
- Hikaru aus Magic Knight Rayearth

sowie


- Ukyo aus Ranma 1/2
was ich nur am Rande erwähne, da ich die Stoffe hierfür bereits vor dem Stoffmarkt gekauft habe.



Doch da Nähen auf die Dauer einfach nur schädlich ist und ich außerdem vor der FBM bei Kamui übernachten durfte, bin ich jetzt total inspiriert, mich auch einmal an etwas größere Cosplaywaffen als kleine süße Magical Girl Zauberstäbe zu wagen.

Also wurde der Keller ausgemistet und aus allen verwertbaren Stoffen die Grundform von Hikarus Schwert gebastelt.

Meine bisherigen Ausgaben sind lediglich 4€ für z
wei Meter grünen Aquaristikschlauch und 10€ für drei Packungen Pappmachée, von dem ich laut Kamui am Ende wohl nicht soviel brauchen werde.
Und bis zu dem Schritt, wo der Spiderman-Griff drankommt, schafft das auch ein Grundschüler, da die Basis des Schwertes lediglich aus zerschnittenen und gefalteten Rückpappen von A3-Kalendern besteht, die mit Paketklebeband zusammengeklebt wurden.


Aktuell ist aber erstmal das große Papierfetzen-Aufkleben angesagt. Pappmachée für Grundschüler eben, Papierfetzen mit Tapetenkleister vollschmieren, bis sie total weich werden, dann Schicht für Schicht aufkleben.
Wenn ich nicht so faul wäre, dann würde man jetzt schon mehr sehen können. Aber so bleibt euch nur zu hoffen, dass ich nicht mittendrin die Lust verliere und am Ende nicht nur das Cosplay fertig ist^^

Nächste Woche möchte ich übrigens mal wieder Gießharz ausprobieren. Die Temperaturen sind dafür zwar überhaupt nicht geeignet, aber ich habe schon zu lange nichts mehr von diesen giftigen Dämpfen eingeatmet, so dass ich richtig auf Entzug bin. Was wäre ein Magic Knight Rayearth Cosplay ohne Schmucksteine? Langweilig! Also auf zum Steine gießen!
Sollte das auch einen Weblogeintrag wert sein?!


Danke für's Lesen^^

Honeycolor.com

12. Oktober 2010
von peachchanvidel

So, ich habe nun endlich meine neuen Linsen für YukiOnna und Toudo Heisuke bestellt. Grün und Goldbraun. Es sind Jahreslinsen für knapp 22€ pro Paar. Porto musste ich dank Sonderaktion keines bezahlen und die Linsen kamen nach knapp 1,5 Wochen bei mir an.

http://www.honeycolor.com/dolly-eye.html





Gratis zu den Linsen gabs farblich passende Linsenbehälter, sehr süß <3
Anprobiert habe ich die Linsen noch nicht, aber ich sehe es auch nicht ein sie jetzt schon zu öffnen, wenn ich sie frühestens in 1 - 2 Monaten brauche. Ich gehe auch nicht davon aus, dass ich ausgerechnet mit diesen Linsen Probleme haben sollte. Ich denke auch dass sie ordentlich decken werden, zumindest nicht schlechter als meine roten Linsen :3



Kurzes FBM-Fazit: Knapp 80-100 Fotos, 7 blaue Flecke, aber diesmal ohne Sturz, 2 neue Cosplays, hatte superviel Spaß, DCM-Finale war sehr cool und es war ein wirklich angenehmes WE, trotz Schlafmangel und Cosplaybeendigungsengpässen.

Überlege momentan einen Cosplayauftritt an der Connichi zu machen, Ideen sind da, aber erstmal die Cossis nähen und für den Auftritt wirklich monatelang proben. Die Idee selbst würde wohl für eine DCM-Final-Idee reichen, aber ob man es dann wirklich so hinkriegen würde.. vor allem hab ich keine Lust auf diesen Stress, werde wegen nem normalen Partner-Cosplay-WB genug vor mich hinsterben..

Nichi 07 - Mehr Bildaz

22. September 2010
von Lou

So, genug hab ich die Connichi für mehr oder weniger kreative Beiträge gemolken, ich hoffe mal, dass diese "Nach-Nichi-mit-langem-Wochenende-Tour-durch-mein-Fotoalbum" euch gefallen hat.
Ich denke mal, dass sowas cooler ist als ein simpler Bericht, schon allein, weil ich das meiste, was ich Berichten würde, fotografiere.

Nur eine Sache möchte ich noch loswerden... Schon wieder hat Frau Feder die alte Wunde aufreissend meine fast abgeheilte Schulter in einen anhaltenden Zustand von Schmerz versetzt! ;___;
War die Tortur der LBM nicht schlimm genug für mich?

So, hier noch einige weitere Fotos, bald werde ich alle (und vielleicht noch ein paar weitere) noch auf Mexx hochladen. Die Bilder hier sind vielleicht nicht die besten, aber jedes hat einen besonderen Aspekt, den ich daran mag, z.B. beim Schwarz weißen ist das Schattenspiel wunderschön etc. Auch könnte ich aus jedem einzelnen noch die Hölle rausretuschieren etc., aber ich mag die Bilder so authentisch, wie sie sind.
Ich denke auch, Koryu wird mich für das Schwarz/Weiße steinigen, unvorteilhafte Pose, Augen zu, kein toller Gesichtsausdruck, Schatten im Gesicht... aber es ist eine sehr energetische Komposition und ein sehr cooles Lichtspiel.


Nichi 06 - Schnute

21. September 2010
von Lou

Jetzt kommen wir zu einer Spaßkategorie, unvorteilhafte Fotos :D

Hier habe ich auch einige Favoriten, vorallem Asukai, dieses Bild ist eines der besten, dass ich je geschossen habe, es war einfach alles Zufall, jemand warf was, Asukai erschrak sich und die Kamera löste aus, dieses Bild ist einfach ein Abbild purer und echter Angst. Voll cool :D

Achja, und Nina ist immer awesome!
PS: Ich sagte ja schon bei der letzten Nichi, dass man von Calli keine schlechten Fotos machen kann... und es hat sich mal wieder bewiesen!














Jetzt kommen wir zu einer Spaßkategorie, unvorteilhafte Fotos :D

Hier habe ich auch einige Favoriten, vorallem Asukai, dieses Bild ist eines der besten, dass ich je geschossen habe, es war einfach alles Zufall, jemand warf was, Asukai erschrak sich und die Kamera löste aus, dieses Bild ist einfach ein Abbild purer und echter Angst. Voll cool :D

Achja, und Nina ist immer awesome!
PS: Ich sagte ja schon bei der letzten Nichi, dass man von Calli keine schlechten Fotos machen kann... und es hat sich mal wieder bewiesen!